
Tour de Müll am Freitag, 9. Oktober 2026 rund um Nenzenheim
Ein starkes Zeichen für Umweltschutz setzten wir Kinder des Kinderhauses Sonnenschein, Nenzenheim. Mit Eimern, Handschuhen und Holzgreifern machten wir uns auf den Weg um als Naturschützer unsere Flur sauber zu halten. Achtlos weggeworfenes pickten wir auf, im Wagen brachten wir es ins Kinderhaus, damit wir dort alles sortieren und in die passenden Mülltonnen entsorgen konnten.
Dies zeigt, dass unsere Kinder sich engagieren möchten, Müll zu vermeiden und vor allem keinen Müll in die Natur zu werfen.
Belohnt wurde unser Einsatz nicht nur durch die saubere Natur, sondern auch mit einer leckeren Brotzeit, über die wir uns sehr freuten und gestärkt weiterarbeiteten. Unser besonderer Dank gilt hier der Stadt Iphofen die uns diese spendierte.
Das Müllprojekt ging noch weiter: Die Ältesten überlegten sich Projekte zum Thema Upcycling. Aus Alt mach Neu. Wir im Kinderhaus können viele „Abfall-Produkte“ zum Werkeln verwenden. So entstanden Dinos, Spinne, Aquarium, Tannenbaum,…


Die Kinder des Kinderhauses Sonnenschein, Nenzenheim
freuen sich immer auf die religiöse Erlebnis-Stunde mit Diakonin Priscilla König.
Mit unserem ritualisierten Anfang – Jesuskerze entzünden, Gott begrüßen mit allem was wir haben - beginnen wir die Einheiten.
Aus der Schatzkiste holten wir dann die Hinweise für die Geschichte.
Im Juni hörten und erlebten die Erzählung aus dem Alten Testament
Wir hörten und erlebten die Erzählung aus dem Alten Testament:
Jona und der Wal – Hoffnung für alle
In der Schatzkiste entdeckten wir die Hauptfiguren, den Fisch, Jona, ein Boot und die Seemänner.
Gott beauftragt den Propheten Jona, in die sündige Stadt Ninive zu reisen und die Bewohner vor dem Untergang zu warnen. Jona hat jedoch Angst und will nichts mit den Menschen dort zu tun haben. Er flieht vor seinem Auftrag und besteigt ein Schiff in die entgegengesetzte Richtung.
Gott lässt einen gewaltigen Sturm aufkommen, der das Schiff in Lebensgefahr bringt. Die Seeleute merken, dass Jona der Grund für den Zorn Gottes ist. Auf seinen eigenen Wunsch hin werfen sie Jona über Bord, woraufhin sich das Meer sofort beruhigt.
Um Jona vor dem Ertrinken zu retten, schickt Gott einen „großen Fisch“ (der in Erzählungen oft als Wal dargestellt wird), der Jona verschluckt. Drei Tage und drei Nächte verbringt Jona im Bauch des Tieres. In dieser dunklen Zeit betet er zu Gott, bereut seine Flucht und verspricht, seinen Auftrag zu erfüllen. Daraufhin spuckt der Wal Jona unversehrt an Land.
Jona gehorcht nun und geht nach Ninive. Er kündigt den Untergang der Stadt an, doch die Menschen und der König hören auf ihn, bereuen ihre Taten und bessern sich. Gott hat Erbarmen und verschont die Stadt.
Unseren Kinderhauskindern war es ganz wichtig, dass es nicht in Ordnung ist „böse“ zueinander oder ungerecht zu sein und in Unfrieden zu leben.
Wir hörten aber auch die Kernbotschaft: Gottes bedingungslose Gnade und Barmherzigkeit gelten allen Menschen, die umkehren, unabhängig ihrer Taten.
Zum Schluss bastelte sich jedes Kind einen Fisch mit Jona den es als Erinnerung mit nach Hause nehmen konnte.
"Ein neues Jahr ist da, wir wünschen "Frohes Neues"
Mit diesen Liedzeilen begrüßten wir uns nach unseren Winterferien und wünschten uns, wie auch Ihnen, liebe Besucher unserer Webseite, mit Feuerwerk und Glückssymbolen ein glückliches, zufriedenes und gesundes Jahr 2026.


"Es schneit, es schneit, kommt alle aus dem Haus"
Glücklich und zufrieden konnten wir auch in unserer verschneiten "Wildnis" starten. Mit Schneengeln, Schneemann-Bau, Rutsch-Fahrten oder beim Schneeschieben hatten alle Kinder sehr viel Spaß im Schnee.
„Schnappe Dir eine Geschichte und wecke bei Kindern die Lust am Lesen."
1. Bürgermeister Dieter Lenzer besuchte die Kinder des Kinderhaus Sonnenschein anlässlich des 22. bundesweiten Vorlesetages am Freitag, 21.11.25.
Trotz straffen Terminplanes nahm sich der Bürgermeister für die Kinder Zeit und las das Bilderbuch „Ponti Pento“ - Die Abenteuer eines Pinguins" vor - das nicht nur eine Geschichte war, sondern auch einiges Wissenswertes über Pinguine, Seeadler, Nord- und Südpol vermittelte.
Einige Kinder und Dieter Lenzer hatten sogar noch Kraft für eine zweite Geschichte - eines der Lieblingsbücher des Stadtoberhauptes:
"Es klopft bei Wanja in der Nacht".
Das diesjährige Motto:
„Vorlesen spricht Deine Sprache“ unterstreicht, wie vielseitig Vorlesen ist und zeigt gleichzeitig, dass jede einzelne Sprache und Stimme zählt.
Einige Mütter und Omas kommen auch noch zu uns und schenken den Kindern in der nächsten Woche ihre Stimme, Zeit und Geschichten.
Vielen Dank allen Unterstützern, die diese Aktion
und somit "unsere" Kinder und ihren Kinderhausalltag bereichern.

♫ ♪ Ich hab´ grad an dich gedacht und dir ein Licht mitgebracht. ♫ ♪
Teilst du es weiter schau´ her, dann freuen sich immer mehr.
Den dieses Licht erhellt, bringt Frieden in diese Welt,
und dieses Licht tut gut, macht vielen Menschen Mut.
Die vergangenen und kommenden Wochen standen und stehen bei
Uns im Zeichen des Helfens, Teilens und Freude schenkens.
In der Sankt Martinswoche, war es unsere Absicht unsere
Ältesten mit der Kirche vertraut zu machen, in der am Freitag, 14.11. unsere diesjährige
St. Martinsfeier stattfand, die von ihnen mit Lied, Klangspiel und Tanz gestaltet wurde.
Zur Überraschung der Kinder war die Türe zur Empore geöffnet und Timo Lechner
erwartete uns schon, um uns die faszinierende Orgel zu zeigen und zu erklären.

Als wir die Empore erklommen hatten hörten unsere „Orgel-Entdecker“ zuerst ein leises Säuseln, die Luft wird von einem Motor in einen Blasebalg gepumpt und von dort durch Kanäle zu den Pfeifen geleitet, als Register gezogen waren, konnten wir die ersten Töne über die Pedale und dann die Tasten hören. Ein Erlebnis wie diese Klänge den Körper durchfließen. Das Beste war dann als die Kinder selbst an der Orgel spielen konnten. Mutig setzten sie sich auf die Bank und wer schon lange Beine hat, spielte die Pedale und ansonsten auf den Tasten.
Zum Ende dieses Erlebnisses lauschten wir noch Martinslieder und verabschiedeten uns freudig bis zu unserer Martinsfeier, die Timo mit Orgel & Gitarre begleitete.
Danke Timo, für Deine Zeit die Du mit uns geteilt
hast – so wie Sankt Martin.
Immer wieder begegnen uns gerade Menschen die uns helfen, unterstützen (z.B. Timo, Syndi, die Feuerwehr, die Kehres, Eltern und Großeltern, Pricialla König, René van Drongelen…).
Hierfür sagen wir allen ein ♥-liches Dankeschön.
Schön, dass es Euch gibt und Ihr uns immer wieder unterstützt und bereichert.
Am Mittwoch, 05. November 2025 erlebten die Ältesten Kinder in unserem Kinderhaus eine ganz besondere Zeit.
Das interaktive Theaterstück „Hau ab“, war bei uns zu Gast.
Schon am Vortag hatten wir uns mit Gefühlen beschäftigt. Wann fühlen wir uns wie? Welche Gefühle mögen wir gerne? Ist uns auch manchmal etwas unangenehm oder komisch? Was können wir dann tun? Wo gibt es Hilfe?
Dann am Mittwochvormittag war es soweit: Die ältesten Kinder aus den Kindergärten Hellmitzheim und Markt Nordheim erlebten zusammen mit uns das interaktive Theaterstück „Hau ab“. Dirk Bayer und eine Kollegin thematisierten zusammen mit Kater Ottokar sowohl den „bösen Fremden“ als auch familiäre Grenzüberschreitungen und zeigt Kindern konkrete Handlungsmöglichkeiten auf. Es stärkt das Vertrauen in ihr inneres Gefühl und bringt die Kinder dazu, sich zu wehren und „Nein!“ zu sagen.
Das spielerische Heranführen an GRENZEN SETZEN und sich NEIN SAGEN trauen, will geübt und trainiert sein.
„HAU AB!“ ist interaktiv. Interaktion bedeutet hier, dass die Kinder tatsächlich mitmachen und sich etwa gegen Onkel Heinz durchsetzen, wenn er ein Küsschen erpressen will. In den Szenen wird anschaulich, warum es wichtig ist, auf sein Bauchgefühl zu hören.
Wir haben gelernt „Nein!“ zu sagen und immer „auf unser inneres Gefühl hören“.
Konkrete Handlungsmöglichkeiten
1. Abstand halten
2. „Hau ab“ schreien
3. Nix wie weg
4. Hilfe holen / Bescheid sagen
5. Dem Lieblingsmenschen erzählen.
Für Interessierte: YouTube Dirk Bayer HAU AB! - wie können wir unsere Kinder stärken?
